WinBoard232c Autoplayer
Letztes Update: 15.03.2001
Dieses Programm wurde geschrieben, damit Fritz6
die Züge mit Hilfe von WinBoard
automatisch auf den drei bekanntesten Schachservern (
Internet
Chess Club,
Chess.Net,
Free
Internet Chess Server) ausführen kann. Ebenso kann man auch alle
anderen Schachprogramme einsetzen die unter der Chess-Base Oberfläche
laufen. Es werden hierfür allerdings 2 Computer benötigt oder
man hat 2 freie serielle Schnittstellen zur Verfügung. Auf dem
einen muss Fritz6 oder Junior6 der Firma Chessbase
installiert sein, auf dem anderen muss WinBoard und ein Internetzugang
vorhanden sein. Man kann allerdings auch WinBoard Engines gegen Chess-Base
Engines ohne Internet spielen lassen, was für Leute interessant sein
könnte, die gerne Computerturniere veranstalten.
Installation:
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1. Schritt:
2. Schritt:
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3. Schritt:
Man wählt die Engine (F3) und die Zeitkontrolle
(Strg+Z).
Auf der Seite von Fritz ist man jetzt fertig.
4. Schritt:
Jetzt wendet man sich dem Computer mit dem Internetzugang und
dem fertig installierten WinBoard zu. Hier wird zunächst die
mitgelieferte Datei Winboard232c.exe in das WinBoard Verzeichnis
kopiert.
5. Schritt:
Dann muss der Autoplayer als ganz normale Engine eingestellt werden.
Dies könnte für den
Internet
Chess Club z. B. für Fritz so aussehen:
C:\Programme\winboard\winboard.exe -zp -ics -fcp "winboard232c -com 2 -optimal" -icshost chessclub.com -icshelper timestamp
und für Shredder5 so:
C:\Programme\winboard\winboard.exe -zp -ics -fcp "winboard232c -com 2" -icshost chessclub.com -icshelper timestamp
"-com 2" hinter winboard232 bedeutet, dass hier COM2: benutzt wird.
Lässt man dies weg und schreibt nur winboard232c wird automatisch
COM1: benutzt.
"-optimal" kann nur mit den Chess-Base Oberflächen verwendet.
Dies verkürzt die Wartezeit zwischen den Befehlen auf ein Optimum.
Kann aber nicht die übertrieben langen Wartezeiten bei Shredder verkürzen
und deswegen dort auch nicht verwenden!

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6. Schritt: |
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Folgende Probleme bzw. Restriktionen gibt es noch:
1. Die Zeitkontrolle muss auf dem Computer mit Fritz immer manuell und vor Beginn der Partie eingestellt werden und kann während der Partie nur schwer geändert werden (einfach mal Strg-Z oder F3 versuchen - funktioniert leider nicht immer). Dies liegt am Autoplayer Protokoll, dass das einfach nicht vorsieht. Aus diesem Grund, sollte man die Programme nicht unbeaufsichtigt lassen!
2. Es können keine Züge zurückgenommen werden. Dies habe ich deshalb nicht integriert, weil ich das nicht für sinnvoll halte.
Anmerkungen:
Sollte man aus irgend einem Grund den Autoplayer von Fritz mal unterbrechen müssen, so betätigt man anschließend einmal File -> Reset Game bei WinBoard. Der Autoplayer wird dann wieder gestartet und eine ggf. unterbrochene Partie wieder fortgesetzt, aber leider werden auch die Zeiten auf die Ausgangsbasis zurückgestellt und die zuvor verbraucht Zeit ignoriert, siehe auch Punkt 1.
Ich habe diesen Autoplayer auf icc.com und chess.net unter Windows 98 und Windows 2000 getestet und dort funktioniert er ohne weiteres.
Hier ein Beispiel für eine Optionszeile, in der ich Crafty und
Winboard 20 Partien gegen Fritz spielen lassen:
C:\Programme\winboard\winboard.exe -fcp "winboard232c -com 2" -sd wcrafty.exe
-scp Crafty -mg 20 -debug
Mit diesen Zeilen kann man den Autoplayer einfach in die WinBoard.ini
einfügen:
"Winboard232c -com 2\" /fd=C:\\Programme\\winboard
"Winboard232c -com 2\" /sd=C:\\Programme\\winboard
oder
"Winboard232c -com 2 -noextend\" /fd=C:\\Programme\\winboard
"Winboard232c -com 2 -noextend\" /sd=C:\\Programme\\winboard
Wnboard232c.exe wurde in C geschrieben um mit dem MS Visual C/C++ Compiler übersetzt.
Neu in dieser Version ist:
1. Weil Shredder 4, Genius 6.5 und Chess System Tal noch das alte Auto232 Protokoll benutzen, sollte man jetzt den Befehl -noextend mit angeben. Ebenso wenn man den Autoplayer in Chessmaster 8000 als neue Xboard Engine einbinden, man kann dann aber nicht über einen Schachserver spielen aber dafür gegen Chess-Base Programme oder Shredder.
2. neu hinzugekommen ist der -optimal Befehl der aber nur mit Chess-Base Oberflächen verwendet werden sollte.
3. Die 'c' Version läuft jetzt auch unter Windows 2000.
Viel Glück beim Spielen wünscht euch:
Eberhard Börger